AKTUELL


Wintervorbereitungsspiele SCA I & II 2017/2018

Sonntag, 04.02.2018 - 15:00 Uhr

SCA I - TSV Engelmannsreuth

Sonntag, 11.02.2018- 15:00 Uhr

TSV Bindlach - SCA I

Sonntag, 18.02.2018- 15:00 Uhr

SCA I - TSV St. Johannis Bayreuth I/II

Sonntag, 25.02.2018- 15:00 Uhr

SCA I - ASV Nemmersorf I

SCA II - ASV Nemmersorf II

Sonntag, 04.03.2018 - 15:00 Uhr

SCA I - SpVgg Dürrbrunn/Unterleinleiter (KK Erl. - Pegnitzgr.)


Vorbereitungsspiele SCA I & II 2017/2018

Sonntag, 02.07.2017 - 12:45 und 15:00 Uhr

TSV Glashütten II - SCA II                                                                                                                 1:4

TSV Glashütten - SCA                                                                                                                         2:4

Sonntag, 09.07.2017 - 16:00 Uhr

SCA - VFB Kulmbach - Turnier beim BC Leuchau                                                                              2:3

Donnerstag, 13.07.2017 - 18:30 Uhr - Pokalspiel

TSV Thurnau - SCA                                                                                                                             1:2

Sonntag, 16.07.2017 - 16:00 Uhr - Freundschaftsspiel

ASV Nemmersdorf - SCA                                                                                                                    2:2

Donnerstag, 20.07.2017 - 18:30 Uhr - Pokalspiel

SCA - (TSV Stadtsteinach)                                                                                                            n. ang.


Enttäuschung in Altenplos! - anpfiff vom 08.06.2017 von Christian von Aufseß

Höfer:"Mut und Entschlossenheit haben gefehlt!"

Es hat nicht gereicht für den SC Altenplos. Der langjährige Kreisligist verlor das entscheidende Relegationsspiel gegen den Sportring Bayreuth und verpasste damit den direkten Wiederaufstieg. Die Enttäuschung sitzt dementsprechend tief bei Trainer Günther Höfer, der nach einer herausragenden Rückrunde mit den Auftritten seiner Elf in der Relegation hadert.

„Wir haben in der Rückrunde wirklich guten Fußball gespielt“, meint Günther Höfer, Trainer des SC Altenplos. Tatsächlich konnte seine Mannschaft mit Ausnahme von zwei Unentschieden im Frühjahr alle Partien teilweise deutlich für sich entscheiden, mit 93 Toren war man zudem das offensivstärkste Team der Liga. „Wir sind daher optimistisch in die Relegation gegangen“, so der Trainer. Doch in den Entscheidungsspielen gelang es den Altenplosern nicht, die Leistung aus dem Ligaalltag abzurufen. „Die Nervosität hat sicher eine Rolle gespielt“, meint "Zambo", wie er allerorten genannt wird. „Vor allem die jungen Spieler waren beeindruckt von der Kulisse und von der Präsenz des Gegners, die ja anders ist als bei normalen Ligaspielen“, konstatiert der erfahrene Trainer, der in seiner langen Laufbahn schon viele Relegationsschlachten schlagen musste. „Aber letztendlich haben Mut und Entschlossenheit bei allen gefehlt“, so der Trainer.

Verdiente Niederlage gegen den Sportring

Im ersten Spiel gegen den TSC Mainleus ging das noch gut, nachdem Routinier Ingo Walther zwei Minuten vor Ende der Verlängerung das entscheidende 2:1 erzielte. „Das war schon eine knappe Geschichte“, meint Höfer. Dass er im entscheidenden Spiel gegen den Sportring dann den erfahrenen Ingo Walther auf der Bank ließ, hatte viele Beobachter verwundert. Doch aufgrund zuletzt geringer Trainingsbeteiligung erhielt der junge Moritz Hammon am Ende den Vorzug. „Er hatte sich im Training aufgedrängt“, erklärt Höfer die Maßnahme. Doch wie schon gegen Mainleus fehlte den Altenplosern die Durchschlagskraft. „Wir hatten teilweise 80 % Ballbesitz und bis zum letzten Drittel sah das auch ganz gut aus. Aber wir haben einfach keine Chancen kreieren können“, meint Höfer. Dennoch konnte man erneut kurz vor Schluss jubeln, als Andreas Vogel mit dem Schlusspfiff auf 1:1 stellte. Doch in der Verlängerung ging der Sportring durch Tobias Streng erneut in Führung, die Altenploser fanden keine Antwort mehr darauf und mussten am Ende den Bayreuthern beim Jubeln zusehen. An der Rechtmäßigkeit des Sportring-Aufstiegs gibt es derweil keine Zweifel. „Das war verdient“, gibt der Trainer ehrlich zu. Nach dem Abstieg im letzten Jahr, der durch eine 1:4-Niederlage gegen den USC Bayreuth besiegelt wurde, scheitern die Altenploser damit zum zweiten Mal in Folge an der Relegation zur Kreisliga. „Das ist schon enttäuschend“, lässt Höfer tief blicken. „Die Niederlage müssen wir noch sacken lassen. Denn nach der Rückrunde war schon in den Köpfen drin, dass wir es schaffen können“.

Teamgeist soll gestärkt werden

Nun müssen sich die Altenploser mit einem zweiten Jahr in der Kreisklasse anfreunden. Grundsätzlich unzufrieden dürfe man mit der Saison nicht sein. „Es gab keine Pflicht, aufzusteigen. Und in der Relegation muss man damit rechnen, dass es am Ende nicht klappt“, meint der Trainer und verweist auf seinen Ex-Verein TSV St. Johannis Bayreuth, der nun bereits zum zweiten Mal in drei Jahren in der Relegation zur Bezirksliga scheiterte. „Wenn die es geschafft hätten, wären wir auch aufgestiegen“, schmunzelt Höfer über die Ironie des Schicksals. Die Planungen für die kommende Saison in der Kreisklasse kommen derweil so langsam ins Rollen. Mit Janosch Wöhe und Martin Böhmig verlassen zwei Studenten den Verein, da sie ihr Studium in Bayreuth abschließen. „Das sind zwei Leistungsträger, die uns fehlen werden“, so der Trainer. Zudem geht Edeljoker Andreas Vogel zum Nachbarverein SV Heinersreuth. Auf der anderen Seite kehren zwei wertvolle Spieler zurück: Florian Reichelt, der zuletzt praktikumsbedingt in Paris weilte, und Julian Hübner, der sich auf sein Lehramts-Staatsexamen vorbereiten musste, werden voraussichtlich wieder für die Blau-Weißen auflaufen. „Das sind zwei Kreativspieler, die uns vor allem in der Relegation gefehlt haben“, erläutert Höfer. Ansonsten stehen beim SCA noch keine spektakulären Neuverpflichtungen fest. „Wir müssen schauen, ob sich noch was tut“, so der Trainer. Ihm ist wie bei früheren Stationen wichtiger, über das Kollektiv zu kommen. „Eine Mannschaft ist etwas, das erst entstehen muss“, erläutert der 58-Jährige. Das will er im zweiten Jahr in Altenplos erreichen. Sein Ziel: „Wir brauchen einen eingeschworenen Haufen, der auch in solchen Spielen wie gegen den Sportring besteht“, so Höfer.


Altenplos in Lauerstellung - vom 25.04.2017

Höfer: "Die Relegation ist realistischer!"

Autor: Christian von Aufseß - anpfiff.info

Nachdem lange der FC Kupferberg als ausgemachter Meisterschaftsfavorit in der Kreisklasse 4 galt, hat sich zuletzt der SC Altenplos mit einer Serie von 20 Punkten aus acht Spielen herangepirscht an den Tabellenführer. Trainer Günther Höfer rechnet dennoch mit der Relegation, in der er sich als ausgemachter Experte aber gute Chancen auf den Aufstieg verspricht.

Es läuft wieder in Altenplos. Nach einem guten Saisonstart ging dem Absteiger im Herbst das Benzin aus - eine Phase von nur sieben Punkten aus acht Spielen war die Folge. Der Anschluss an Tabellenführer Kupferberg war dahin. Mit Rückrundenstart und dem 7:1-Erfolg über Verfolger Ramsenthal zeigten die Altenploser sich aber von ihrer besten Seite. "Da haben wir teilweise wirklich sehr guten Fußball gespielt und klare Siege eingefahren", so Höfer. Sechs Siege und ein Unentschieden standen seit der Winterpause zu Buche. Das 2:2 beim TSV 08 Kulmbach am vergangenen Wochenende war für den Trainer dementsprechend nicht als Erfolg zu werten. "Das war leider eine sehr schwache Leistung", geht Höfer mit seinen Spielern hart ins Gericht. Aufgrund Personalproblemen war im Katzbachtal jedoch nicht die Topelf auf dem Platz gestanden - das ändert sich jetzt wieder. "Ich bin für die nächsten Wochen wieder sehr positiv gestimmt", meint Höfer. Denn mit Mario Ross und Jan Hupfauf fehlen dem Trainer bei Samstagspartien wie am vergangenen Wochenende zwei Stammspieler, die im Einzelhandel tätig sind. Da die vier verbleibenden Partien am Sonntag stattfinden, wird Höfer fast aus dem Vollen schöpfen können.

Zwei Siege bis zur Relegation

In den kommenden Partien will der Altenploser Coach die Teilnahme an der Relegation fixieren. "Wir müssen noch zwei Spiele gewinnen, dann haben wir das", so Höfer. Die Meisterschaft und den direkten Aufstieg hat man schon lang nicht mehr in der eigenen Hand - einen Punkt Rückstand und zwei Spiele mehr hat man derzeit im Vergleich zu Tabellenführer Kupferberg. "Wir sind im Wartestand. Es ist eine Frage der Schützenhilfe. Die Relegation ist da realistischer", so Höfer, der aber um die Unberechenbarkeit der Liga weiß - und den zuletzt etwas strauchelnden Kupferbergern. "Die haben noch vier Auswärtsspiele", hat der Trainer die Hoffnung noch nicht aufgeben. Dennoch stellt man sich in Altenplos auf die Relegation ein. Dort scheiterte man in der vergangenen Saison trotz guter Leistung am übermachtigen USC Bayreuth in der ersten Runde. Dieses Jahr soll es anders laufen. "Wir hätten sicher gute Chancen", glaubt Höfer, der ein ausgemachter Relegationsexperte ist. Mit dem TSV St. Johannis Bayreuth musste er zwei Jahre in Folge zu den Ausscheidungsspielen antreten. "Es ist eine Sache der Tagesform. Da ist alles möglich. Aber wenn wir in den Spielfluss kommen und unsere Offensivkraft einsetzen können, sind wir schwer zu schlagen", weiß der 58-Jährige. Auch defensiv hat man sich in der Rückrunde verbessern können. "Mit unserem offensiven Spiel waren wir in der Hinrunde häufig zu offen. Da sind wir viel stabiler geworden", freut sich Höfer über das Abwehrverhalten seines Teams, das in der Rückrunde bisher nur acht Gegentreffer hinnehmen musste.

Defensive Stabilität dank Winterneuzugängen

Ein Grund für die defensive Stabilität sind auch die beiden Winterneuzugänge beim Kreisligaabsteiger. Aus dem Nürnberger Raum kam Torwart Fabian Zwingel, der im heimischen Kreis Bezirksligaerfahrung sammeln konnte und als Student der Uni Bayreuth beim SC Altenplos aufgeschlagen ist. "Er war eine ganz wichtige Verstärkung", so Höfer. "Er hat mit seiner Sicherheit der Abwehr sehr gut getan", meint der Trainer. In der Hinrunde musste man aufgrund eines Engpasses auf der Torwartposition teilweise einen Feldspieler ins Tor stellen. "Da haben wir schon merkwürdige Tore bekommen", schmunzelt Höfer. Auch der zweite Neuzugang, Tim Reichel, der vom TSV Bad Berneck kam, hat sich als wichtiger Akteur herauskristallisiert. "Er ist ganz wertvoll, weil er auch in der Innenverteidigung spielen kann", so Höfer. Gerade wenn der etatmäßige Innenverteidiger Ross arbeitsbedingt fehlte, half Reichel dort aus. Die Mannschaft beim SC Altenplos hat sich inzwischen gefunden unter dem neuen Trainer. "Der Zusammenhalt ist gut", freut sich Höfer, der sein Team nach Spielen gerne ins hauseigene "Gartenhäusla" lädt. Inzwischen hat der langjährigene Glashüttener auch für ein weiteres Jahr in Altenplos zugesagt. "Der Verein ist super geführt", lobt der Trainer vor allem die Arbeit von Vorstand Ralph Füßmann. "Er kümmert sich rührig um alles". Das gute Umfeld beim SCA gaben am Ende auch den Ausschlag zur Verlängerung für den Trainer. "Wir brauchen wieder Konstanz", meint Höfer, der den Verein nun in die Kreisliga hieven und dort etablieren will. Wenn nötig, auch mal wieder über die Relegation.


Altenplos kämpft um direkten Wiederaufstieg

SCA-Coach Günther Höfer schätzt die Aufstiegschancen seiner Mannen ein

FuPa.net

Viele Jahre in der Kreisliga vertreten - und das sogar durchaus erfolgreich - war der SC Altenplos. In der letzten Spielzeit musste man dennoch den schmerzlichen Gang in die Kreisklasse antreten. Nach 18 absolvierten Spielen steht der SCA nun auf Platz zwei und man versucht Mit-Absteiger Kupferberg zu ärgern. Ob der direkte Wiederaufstieg gelingt und was im bisherigen Altenploser Saisonverlauf sonst noch passiert ist, beschreibt Trainer Günther Höfer.

 

 

FuPa: Nach dem Abstieg im vergangenen Jahr seid ihr prompt wieder auf Aufstiegskurs. Seid ihr zufrieden mit der Tabellenkonstellation oder täuscht die Tabelle dann doch zu stark?

Günther Höfer: Teils, teils. Einige Mannschaften haben noch Nachholspiele zu absolvieren und können uns deshalb von Platz zwei verdrängen. Nach gutem Saisonstart und der Krise zum Ende hin haben wir immer noch alle Chancen. Wir schauen auf Platz zwei.

FuPa: Bleiben wir mal bei den Serien. Nach durchwachsenem Start gelang euch eine herausragende Siegesserie mit sieben gewonnen Partien. Wie erklären Sie sich die durchwachsenen Ergebnisse zum Ende hin?

Günther Höfer: Naja diese Ergebniskrise war hauptsächlich personalbedingt, wenn auch nicht nur. Teilweise hatten wir sogar einen Feldspieler im Tor. Darüber hinaus haben wir unseren Mittelfeld-Motor Max Müller verloren, der wegen eines Auslandspraktikums erst zu Saisonende wieder zum Team stößt. Er ist im Mittelfeld unser dynamischster und aktivster Spieler. Wir haben es nicht geschafft nach den sieben Siegen an unseren sehr guten Leistungen anzuknüpfen. Wir dachten es geht von selbst und agierten zu pomadig. Die zweite Niederlage gegen Abstiegskandidat Motschenbach hat die Mannschaft dann nicht ganz verkraftet. Wir begannen an uns zu zweifeln. Solch psychologische Faktoren beeinflussen die Leistung natürlich auch. Das Ganze gipfelte in der Niederlage bei der Neudrossenfelder Dritten. Dort waren wir regelrecht angezählt. Nach einigen Aussprachen denke ich aber, dass wir die Kurve bekommen haben.

FuPa: Welche Momente blieben bisher in Erinnerung?

Günther Höfer: Negativ ist die Niederlage in Neudrossenfeld zu nennen. Dort war die Mannschaft sehr instabil. Positiv ist natürlich die Siegesserie zu Beginn und der Aufwärtstrend der letzten Wochen. Wir gehen optimistisch in die Rückrunde. Gegen eine dezimierte Kulmbacher Reserve muss man auch erst Mal elf Stück schießen.

FuPa: In der jüngsten Vergangenheit war der SCA stets in der Kreisliga vertreten. Schafft man den direkten Wiederaufstieg?

Günther Höfer: Ich bin verhalten optimistisch. Zwei Faktoren spielen hierbei eine wichtige Rolle. Zum einen können wir die Nachholspiele der anderen Konkurrenten nicht beeinflussen. Zum anderen schlägt in dieser Kreisklasse jeder jeden. Man kann schlecht planen, da es immer Überraschungen geben kann. Viele Mannschaften haben Chancen nach oben zu kommen. Dennoch bin ich optimistisch. Wenn wir in der Spur bleiben und an die erfolgreichen Spiele anknüpfen können, ist alles möglich. Es kommt ehrlich gesagt auch ein bisschen auf den Rückrundenstart an. Wenn dieser gelingt, bin ich verhalten optimistisch. Euphorie herrscht allerdings nicht.

FuPa: Wird sich im Kader/Trainerstab etwas ändern?

Günther Höfer: Vereinzelte Neuzugänge sind noch möglich, es ist allerdings fast nichts spruchreif. Einen Torwart holen wird auf jeden Fall. Fabian Zwingel stößt aus dem Nürnberger Raum zu uns. Er wird uns viel helfen. Von Abgängen ist mir bisher nichts bekannt.


Vogel-Dreierpack beim Altenploser Kantersieg

Hattrick des Tages

von Thomas Nietner - anpfiff.info

Den Frust der letzten Wochen schoss sich der SC Altenplos gegen die ersatzsgeschwächte Reserve vom VfB Kulmbach von der Seele: Beim 11:1-Erfolg machten die Heimelf fast das Dutzend voll und verabschiedeten sich mit einem positiven Erfolgserlebnis in die Winterpause. Ein nachhaltiges Bewerbungsschreiben für die Rückrunde gab dabei der eingewechselte Andreas Vogel ab: Der Angreifer traf binnen sieben Minuten drei Mal.

"Wir wollen den Sieg heute gar nicht so hochhängen", weiß Andreas Vogel den Kantersieg gegen ersatzgeschwächte Gäste durchaus richtig einzuordnen. Das Erfolgserlebnis genossen die Altenploser aber nach den schwächeren Ergebnissen in den letzten Wochen dann aber doch. Bis zur Halbzeit stand es gegen zehn Kulmbacher bereits 5:0. Die ungleiche Partie war damit quasi schon zur Halbzeit entschieden. Aber der Tabellenzweite hatte damit noch nicht genug. "Was geht, wollten wir nach den letzten Wochen einfach noch einmal raushauen", so der SCA-Angreifer.

Und der Altenploser brannte besonders, nachdem er in dieser Saison noch nicht zu allzu vielen Spielzeiten gekommen war. Aber der 29-Jährige will mit seiner Situation nicht hadern und die Antworten lieber auf dem Platz geben: "Ich habe zuletzt nicht so viel gespielt und wollte die Antwort auf dem Platz geben. Von daher habe ich heute Vollgas gegeben." Ein Plan der vollends aufging: Innerhalb von nur fünf Minuten erzielte der Stürmer einen lupenreinen Hattrick. Das ist dem Altenploser bislang auch noch nicht gelungen. Warum dann ausgerechnet heute? "Ich war immer richtig gestanden", verrät der Torschütze: "Ich musste zweimal nur einschieben und den dritten Treffer mache ich im Nachschuss." Zum Leidwesen der Gäste, die in der Folgezeit noch drei weitere Gegentore schlucken müssen, ehe Tim Ittner dann wenigstens noch der Ehrentreffer in der Schlussphase gelang. Ein bitterer Nachmittag - ein gelungener für Andreas Vogel, der damit vor der Winterpause noch einmal auf sich aufmerksam machte. "Es war für die Mannschaft wichtig, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Das tut der Stimmung gut", können die Altenploser wieder durchschnaufen. Die interne Aussprache vor zwei Wochen hat Wirkung gezeigt. Schon gegen Kupferberg war eine Steigerung zu verzeichnen. So darf es aus Sicht des Kreisligaabsteigers gerne nach der Winterpause weitergehen. Und auch Andreas Vogel hofft nun auf weitere Einsätze in der ersten Mannschaft, für die er sich mit einem Treffer und einer Vorlage zuvor im Spiel der Reserve gegen Burghaig noch einmal ausdrücklich empfahl. Rundum: Ein gelungener Adventssonntag für den 29-Jährigen.


19.09.2016 - anpfiff.info

Siebter Sieg in Folge!

Der SC Altenplos schwimmt aktuell auf der Erfolgswelle und ließ sich dabei auch nicht vom ebenfalls hoch gehandelten TDC Lindau stoppen. Mit 3:1 behielt der Kreisligaabsteiger in einer weitgehend ausgeglichenen Partie die Oberhand. Erfolgsgarant dabei: Doppeltorschütze Janosch Wöhe, der mit zwei Treffern nach der Pause den Endstand herstellte.

"Es war eine ausgeglichene Partie zu Beginn. Beide Seiten hatten ihre Torchancen", erzählt Janosch Wöhe. Aber gleich nach einer Viertelstunde konnten die Hausherren einen Fehler der Gäste zur Führung nutzen. Doch die Trimmer schlugen kurz vor dem Seitenwechsel zurück. "Ein gerechtes 1:1 zur Pause", merkt der 22-Jährige an. Anders als in den letzten Begegnungen war der Kreisligaabsteiger nicht die überlegene Elf in der ersten Hälfte. Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Das hatte sich die Elf von Trainer Günther Höfer fest vorgenommen. "Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben gleich darauf das Tor erzielt", so der Torschütze zum 2:1. Dabei profitierte der Tabellenführer von einem Ballverlust der Trimmer. Janosch Wöhe konnte schließlich abstauben. "Unser Pressing hat heute gut funktioniert", so der Student. Aber damit noch nicht genug. Einen legte der Altenploser noch nach. Mit dem 3:1 war der Drops auch quasi gelutscht. "Die hatten noch eine Chance, wir aber auch. Der Zwei-Tore-Abstand geht in Ordnung", spricht Janosch Wöhe von einem hochverdienten Sieg seiner Farben, schreibt seinen zweiten Treffer aber weitgehend Teamkollege Benedikt Moreth zu: "90 Prozent gehen auf ihn." Der Spielführer hatte den Doppeltorschützen mit der Hacke quergelegt. Hacke? Da war doch was? Schon im Spiel gegen Neudrossenfeld 3 brachte diese den Dreier gegen die Grün-Weißen. Torschütze damals Markus Tröger. "Wir üben das im Training", scherzt der Mittelfeldmann.

Janosch Wöhe: "Das war bisher der stärkste Gegner! Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, sind wir sicher schwer zu stoppen." Die Altenploser haben nach der jüngsten Serie Selbstvertrauen getankt. Das war auch schon einmal anders. Im Vorteil vergeigten die Blau-Weißen dagegen total. "Mittlerweile haben wir wieder eine tolle Moral und einen super Teamgeist. Es macht viel Spaß", plaudert Janosch Wöhe aus dem Nähkästchen. Und auch Günter Höfer legt auf die Kameradschaft viel Wert. Ein Besuch im Gartenhaus des Trainers am vergangenen Freitag zeigte offenbar positive Wirkung. "Vielleicht muss er uns öfters einladen", schmunzelt der 22-Jährige.


Vorbereitungsspiele zur Saison 2016/17

23.07.2016 - 15:00 Uhr

SCA I - Thurnau                                                       4 : 2

17.07.2016 - 16:00 Uhr

SCA I - Eintracht Bayreuth                                      2 : 3

10.07.2016 - 16:00 Uhr

SCA I - TSV Bindlach                                                0 : 0

03.07.2016 - 15:00 Uhr

SCA I - TSV Glashütten                                            2 : 1


Höfer: "Die Mannschaft hat Herz gezeigt"

SCA nimmt Favoriten- rolle an

www.anpfiff.info
Thomas Nietner

Von der Konkurrenz werden die Absteiger oftmals gleich postwen- dend als Favorit für den Aufstieg auserko- ren. So auch im Falle des Kreis- ligaabsteigers SC Alten- plos, der mit dem ehemaligen Kanzer Günter Höfer als neuen Trainer in die kommende Saison startet. Die Favoritenrolle nimmt der erfahrene Coach zwar an, jedoch weiß auch er, dass sich der Stil seiner Mannschaft dazu erst noch ändern muss.

„Letztendlich muss schon immer viel zusammenpassen, wenn man am Saisonende ganz vorne stehen will“, weiß der 57-Jährige, der seit vielen Jahren im Trainergeschäft zuhause ist. Viel wird nach seiner Ansicht daher davon abhängen, wie konstant sein neues Team auftreten kann. Anders als in der vergangenen Saison, als die Blau-Weißen nach einer äußerst schwachen Vorrunde bereits frühzeitig abgeschlagen waren, aber dank einer ebenso starken zweiten Saisonhälfte beinahe noch den Klassenerhalt feiern konnte, ist nun ein anderer Stil gefragt. Da versucht der neue Coach in den ersten Trainingseinheiten der noch jungen Vorbereitung den Hebel anzusetzen. Kurzpassspiel statt Befreiungsschlag fordert Günter Höfer. Das will der neue SCA-Coach aber keineswegs an Kritik an seinen Vorgängern verstanden wissen. Im Gegenteil: „Sven Schomers hat hier eine tolle Arbeit vorgelegt. Darauf können wir nun aufbauen. Aber die neue Situation in der Kreisklasse, in der wir nun plötzlich in der Favoritenrolle sind, erfordert eben gewissen Umstellungen und andere Strategien.“ Denn anders als im Vorjahr sind die Rollen nun vertauscht. Der ehemalige Kreisligist rechnet mit vielen defensiv eingestellten Mannschaften, die den Altenplosern zwei Drittel des Spielfeldes überlassen. Das wird eine neue Herausforderung für Mannschaft und Trainer. „Dafür müssen wir nun einen gepflegteren Fußball spielen und nicht den Wald bespielen“, legt Günter Höfer in den ersten Einheiten großen Wert darauf, dass die Bälle flach gehalten werden.

Wer ersetzt Füßmann?

Bislang ist der frühere Glashüttener mit seinen Spielern auch durchweg zufrieden: „Das setzen sie bereits gut um.“ Auch die bisherigen Testspiele stimmen ihn dabei schon zuversichtlich, die angedachte Rolle auszufüllen. Einer der dabei allerdings nicht mehr behilflich sein kann, wird den Altenplosern sicherlich erst einmal fehlen: Spielführer Patrick Füßmann – langjähriger Stamm- und Führungsspieler beim SCA – brach seine Zelte in Altenplos ab, um sich in der Saas, der Herausforderung Bezirksliga zu stellen. Natürlich weiß Günter Höfer um die Stärken des einstigen Leitwolfs und hätte den Spielführer gerne weiter an Bord gehabt, doch verzagen will er deshalb nicht: „Wir müssen den Abgang über das Kollektiv auffangen. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil, wenn die Aufgaben nun auf mehrere Schultern verteilt werden müssen und nicht nur ein dominanter Spieler da ist.“ Von den Neuzugängen – meisten viele reaktivierte Spieler und Nachwuchskräfte aus der JFG -scheint aktuell (noch) keiner in die Fußstapfen von Patrick Füßmann treten zu können. Auf einer anderen Position macht sich Günter Höfer dagegen schon weniger Gedanken. Denn mit Schlussmann Manuel Schuberth  verließ auch hier ein Leistungsträger den Verein. Der 28-Jährige hütet fortan für den letztjährigen Klassenkameraden aus Bindlach das Tor. „Mit Fabian Zwingel aus dem Nürnberger Raum haben wir einen ganz guten Studenten dazubekommen und auch Eric Wehrle wird zukünftig nach seiner Ausbildung wieder öfters zur Verfügung stehen. Dazu haben wir noch mit Christian Lerch einen erfahrenen Mann“, sieht der Pädagoge seine Elf auf der Torhüterposition mit drei Schlussmännern weiterhin gut aufgestellt.

„Die Mannschaft hat ein Herz“

Auch wenn nach dem Abstieg neben den beiden Leistungsträger nur noch Lukas Sell den Verein verlassen hat und sich der Kader damit nur wenig verändern hat, spricht Günter Höfer dennoch von einem anderen Gesicht, dass die Mannschaft in der kommenden Saison zeigen wird. Spielkontrolle und Konstanz ist gefragt. Doch daneben setzt der Altenploser auch auf bewährte Tugenden. Dabei spielt die Kameradschaft für ihn eine nicht unwesentliche Rolle: „Das war schon immer mein Credo. Das Teambuilding wird daher groß geschrieben.“ Wie das aussieht? Ein respektvoller Umgang sowohl zwischen Spielern und Trainer sowie auch innerhalb der Mannschaft. Kein gnadenloser Leistungsdruck, keine Fehlerkultur: Das wäre Günter Höfer ein Dorn im Auge. Dafür greift der Lehrer auch gerne schon einmal in die psychologische Trickkiste, ohne aber sich auch nicht einfachen Mitteln zu behelfen: „Das gepflegte Bier danach gehört natürlich auch dazu.“ Eins vereint die Truppe aber jetzt schon: Nach einem Vorjahr mit zwei verschiedenen Gesichtern will die Mannschaft den Abstieg wieder ausbügeln. „Die Mannschaft lebt und strahlt das auch aus. Das ist Sven Schomers zu verdanken. Am Ende hätte es ja sogar noch fast zum Klassenerhalt gereicht. Wichtig war, dass man nicht sang- und klanglos abgestiegen ist“, kann der neue Coach auf ein funktionierendes Team zurückgreifen. Für den langjährigen Trainer eine der Voraussetzungen, warum er letztendlich dem Kreisligaabsteiger zusagte: „Einen Scherbenhaufen hätte ich nicht übernommen. Aber die Mannschaft hat in der Rückrunde bewiesen, dass sie ein Herz hat.“ Das soll nun die Basis für eine möglichst erfolgreiche Saison sein – dieses Mal ganz ohne verkorkste Hinrunde.


Alter Bekannter schlägt auf - Altenplos verpflichtet neuen Trainer

von Hans-Jürgen Wunder - anpfiff.info

Während Interimscoach Svem Schomers noch um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt ringt, wurden beim Kreisligavierzehnten die Weichen für die kommenden Saison neu gestellt. Ein bekannter Coach mit reichlich Kreisligaerfahrung übernimmt in der kommenden Serie das Trainerzepter an der Waldhüttenstrasse, und zwar unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Zambo ist wieder da: Der Altenploser Trainerstuhl wird in der kommenden Serie vom Ex-Kanzer Günther Höfer besetzt.

Rein sportlich dürfen die Altenploser weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Zwar wird es mit der direkten Qualifikation für die kommende Saison in der Kreisliga bei sieben Zählern Abstand vor den letzten drei Begegnungen wohl nichts mehr werden. Aber selbst bei der 2:3-Niederlage am letzten Wochenende beim Aufstiegsanwärter Bad Berneck zeigte sich die Truppe um Kapitän Patrick Füßmann kampf- und willensstark und büßte den 2:1-Vorsprung erst in den letzten Minuten ein. Das ist auch der Verdienst von Interimscoach Sven Schomers, der zu Beginn der Rückrunde das Traineramt von Claus Ammon übernommen hatte. Allerdings war klar, dass der beruflich stark belastete Schomers nur vorübergehend zur Verfügung stehen würde, so dass sich die SC-Verantwortlichen parallel dazu auf die Trainersuche machen mussten.

Auszeit beendet

"Ich bin froh, dass ich im Moment kein Traineramt habe, denn ich habe wirklich beruflich viel um die Ohren und viel Gwerch in der Schule", stöhnt der 57-jährige Lehrer und Konrektor und ergänzt: "Natürlich muss man im meinem gehobenem Alter nicht unbedingt mehr eine Mannschaft trainieren und könnte auch im Gartenhäusla sitzen. Wir haben uns deshalb bei den Verhandlungen über mehrere Wochen Zeit genommen und uns öfters getroffen. Danach hatte ich mir Bedenkzeit erbeten. Letztlich sieht es aber ab Sommer bei mir zeitlich wieder besser aus und die Gespräche waren recht angenehm, so dass ich mich entschieden habe, es zu probieren. Man wird sehen, ob es passt." Dabei steht der Pädagoge und frühere Bad Bernecker Stürmer eher für eine längerfristige Arbeit. Über viele Jahre hatte er bei den A-Junioren der JFG Neubürg engagierte Nachwuchs- und Aufbauarbeit geleistet, bevor er als Dauerbrenner beim TSV Glashütten die sportlichen Geschicke des damaligen A-Klassisten über mehrere Jahre geleitet hatte. Anschließend führte er den TSV St. Johannis nach zwei erfolgreichen Relegationsspielen fast in die Bezirksliga. Doch dann ging den Kanzern etwas die Puste aus und nach holprigem Start und personellen Problemen einigte er sich mit der TSV-Vereinsführung Anfang Oktober letzten Jahres darauf, beim Kreisligisten vorzeitig seinen Hut zu nehmen.

Noch im Hintergrund

Interimscoach Sven Schomers versucht derzeit, die Altenploser auf Kreisligakurs zu halten.

"Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn mich Sven Schomers unterstützen würde, mich berät und die kleinen Geheimnisse verrät, die jeder Verein so hat. Ich hatte sicher nicht vor, jemanden in Altenplos zu verdrängen", lässt Günther Höfer wissen. Beim TSV St. Johannis und in Glashütten hatte ihn noch sein Bruder Harald unterstützt und auch teilweise selbst mitgekickt. "Zum Spielen ist der mittlerweile zu alt", winkt der Übungsleiter verschmitzt ab. Allerdings räumt er ein, dass auf der anderen Seite natürlich Kontakte zu wechselwilligen Ex-Schützlingen bestehen. "Das ist aber in dieser Phase nicht spruchreif, zumal wir ja nicht einmal wissen, in welcher Spielklasse wir überhaupt antreten werden", so der frühere Dribbler. Denn sollte es in die Kreisklasse gehen, muss damit gerechnet werden, dass es die Kulmbacher Liga wird. Doch auch die Frage, mit welchen Spielern vom vorhandenen Stamm Günther Höfer künftig überhaupt rechnen kann, ist noch nicht klar. "Die Jungs sollen sich voll auf den Abstiegskampf konzentrieren und da wäre es Quatsch, diese Fragen schon auf das Tablett zu bringen", wehrt der künftige SC-Übungsleiter ab, der die Mannschaft in den letzten Wochen schon mehrmals beobachtet und einen guten Eindruck gewonnen hat. "Mir hat besonders die gute Moral imponiert, mit der sich die Altenploser in schier aussichtsloser Situation noch nach oben gekämpft haben. Da wurde wirklich gute Arbeit geleistet. Aber natürlich gibt es wie bei vielen Teams noch im spielerischen und taktischen Bereich Luft nach oben, ohne einen genaueren Einblick zu haben", deutet Höfer an. Und wenn seine künftigen gegen seine ehemaligen Schützlinge am kommenden Wochenende aufeinander treffen, will er sich das natürlich nicht entgehen lassen: "Ich fahre zwar gleich danach mit der Abschlussklasse nach Italien - aber das Spiel schaue ich mir schnell noch an."


16.03. Vertrag mit Claus Ammon aufgelöst

Trainer Claus Ammon hat aus verständlichen, familiären Gründen um die sofortige Auflösung seines Vertrages mit dem SC Altenplos gebeten. Wir haben seinem Wunsch entsprochen. Wir bedanken uns für sein Engagement und seinen Einsatz, in bestimmt nicht einfachen Zeiten, für den SCA und wünschen Ihm für die Zukunft alles Gute. Ab sofort übernimmt Co-Trainer Sven Schomers die sportliche Leitung für die Kreisligamannschaft bis zum Ende der Saison.


Ingo Walther spielt weiter für den SCA

anpfiff.info

Die Zuversicht von Coach Claus Ammon war trotz prekärer Lage berichtigt. Dank fulminantem Schlussspurt mit zuletzt vier Siegen in Serie konnten die SC-Kicker den Kontakt zu den Relegationsplätzen wieder herstellen und die Rote Laterne abgeben. Zudem hat der neue FSV-Coach Ingo Walther zugesagt, weiter beim Kreisligisten mitzukicken - sofern es keine Terminüberschneidungen gibt.


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